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ZahlungsmethodenCheckAT Jetzt spielen
Vergleich · Stand Oktober 2026

Krypto im Online-Casino: einzahlen mit Bitcoin & Co. aus Österreich

Vergleich: Kryptowährungen über alle erfassten Marken, mit Herkunft und Abrufdatum je Wert.

Wie wir die Daten erfassen →

5/5

Marken mit Angabe

8

verschiedene Quellen ausgewertet

12

Einträge in der Matrix

10/2026

Datenstand

Krypto im Online-Casino bedeutet bei Spinanga, LunuBet, BassBet, Spinrollz und Kingmaker zunächst eine lange Liste in der österreichischen Kasse: Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Tether USDT, USD Coin USDC und weitere Coins stehen dort sowohl auf der Einzahlungs- als auch auf der Auszahlungsseite. Wer aus Österreich mit einer Wallet statt mit Karte oder Bankkonto zahlen möchte, findet bei diesen Marken also keinen Sonderweg, sondern einen regulären Eintrag in derselben Liste, in der auch eps, Karte, Revolut, Banküberweisung und MiFinity stehen.

Wie sich Krypto neben diesen Wegen einordnet und welche Methode bei welchem Casino in welche Richtung funktioniert, stellt die Übersicht Zahlungsmethoden im Vergleich Casino für Casino nebeneinander.

Die Kernfrage lautet: Nimmt ein Casino Krypto an, und was passiert danach mit dem Geld? Die Antworten stützen sich auf die Kassenlisten und AGB der fünf Marken. Wo Casino.Guru oder AskGamblers andere Angaben machen, steht das als Abweichung daneben, ohne dass eine Quelle den Vorzug bekommt. Fehlt eine Angabe ganz, steht hier „keine Angabe“.

I

Kryptowährungen: Matrix Marke × Eintrag

5 Marken mit Angabe, 12 verschiedene Einträge (sortiert nach Zahl der Nennungen).

Tabelle seitlich verschieben →

EintragSpinanga CasinoLunuBet CasinoBassBet CasinoSpinrollz CasinoKingmaker Casino
Bitcoin✓✓✓✓✓
Ethereum✓✓✓✓✓
Litecoin✓✓✓✓✓
Tether (USDT)✓✓✓✓✓
USD Coin (USDC)✓✓✓✓✓
Dogecoin✓✓✓✓✓
Cardano✓✓✓✓✓
Solana✓✓✓✓✓
Tron✓✓✓✓✓
BNB✓✓✓✓✓
Bitcoin Cash✓✓✓✓✓
Ripple (XRP)————✓

✓ = in der Quelle genannt; — = in der Quelle nicht genannt (Quellen kürzen Listen oft mit „u. a.“ ab - — heißt also nicht „nicht angeboten“).

II

Angaben laut Quelle

Tabelle seitlich verschieben →

MarkeKryptowährungen
Spinanga CasinoBitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, Tether USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USD Coin USDC (ERC20, Solana), TRON (TRX), BNB, Dogecoin, Solana, Cardano
LunuBet CasinoBitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USDC (inkl. Solana), TRX, BNB, DOGE, Solana, Cardano
BassBet CasinoBitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Tether USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USD Coin USDC (ERC20, Solana), Tron (TRX), BNB, Dogecoin (DOGE), Solana (SOL), Cardano (ADA)
Spinrollz CasinoBitcoin, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash, USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USDC (auch auf Solana), TRX, BNB, DOGE, Solana, Cardano
Kingmaker CasinoBitcoin, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash, USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USDC (ERC20, Solana), TRX, BNB, Dogecoin, Solana, Cardano

Welche Coins die 5 Casinos nennen

Die Krypto-Listen der fünf AT-Kassen sind nahezu deckungsgleich. Genannt werden jeweils Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, Tether USDT, USD Coin USDC, TRON (TRX), BNB, Dogecoin, Solana und Cardano. USDT erscheint dabei nicht als ein einziger Eintrag, sondern in vier Netzwerken: ERC20, TRC20, BEP20 und Solana. USDC steht bei Spinanga, BassBet und Kingmaker als ERC20 und Solana in der Liste, bei LunuBet als „USDC (inkl. Solana)“, bei Spinrollz als „USDC (auch auf Solana)“.

Die Unterschiede liegen vor allem in der Schreibweise. Spinanga führt die Coins mit vollem Namen, etwa „Tether USDT“, „USD Coin USDC“ und „TRON (TRX)“. BassBet ergänzt jedes Kürzel in Klammern: Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Dogecoin (DOGE), Solana (SOL), Cardano (ADA). LunuBet und Spinrollz kürzen dagegen auf „TRX“ und „DOGE“. Für die Zahlung ändert die Benennung nichts, sie hilft aber beim Wiederfinden in einer Kasse, die bei manchen Marken mehr Krypto-Einträge als klassische Methoden enthält.

LunuBet ist ein gutes Beispiel für diese Gewichtung. Neben eps, Karte, Revolut, Banküberweisung und MiFinity stehen dort für die Einzahlung USDT in vier Netzwerken, Bitcoin Cash, Bitcoin, Ethereum, Litecoin, TRX, USDC, BNB, DOGE, Solana, USDC Solana und Cardano. Wie die Krypto-Einträge bei dieser Marke mit den übrigen Methoden, Mindestbeträgen und Auszahlungsregeln zusammenspielen, zeigt die Seite zu den LunuBet Casino Zahlungsmethoden im Detail.

Abweichende Liste bei Kingmaker. Die AT-Kasse von Kingmaker nennt dieselben Coins wie die übrigen Marken. Laut Casino.Guru umfasst die Krypto-Auswahl von Kingmaker dagegen Bitcoin, Tether, Ethereum, Cardano, Dogecoin, Ripple, Litecoin, Bitcoin Cash und USD Coin. Ripple taucht damit nur in der Liste von Casino.Guru auf, nicht in der Kasse; BNB, TRX und Solana stehen nur in der Kasse. Beide Angaben stehen nebeneinander. Für eine konkrete Einzahlung aus Österreich zählt, was die Kasse beim Öffnen anzeigt.

Was nicht gelistet ist. Eine bestimmte Wallet oder Börse nennen die Kassen nicht. Wer nach „casino metamask“ oder „binance casino“ sucht, findet in den Listen nur Coins und Netzwerke, darunter BNB, aber weder MetaMask noch Binance als eigene Zahlungsmethode. Auch ein Krypto-Voucher ist in den Angaben nicht gelistet. Paysafecard und PayPal stehen bei keiner der fünf Marken in der AT-Kasse, weder für die Einzahlung noch für die Auszahlung.

Wer keine Wallet nutzen möchte, zahlt bei den fünf Marken direkt vom eigenen Konto: eps und die Banküberweisung sind bei Spinanga, LunuBet, BassBet, Spinrollz und Kingmaker für die Einzahlung gelistet, die Überweisung auch für die Auszahlung. Wie sich die klassische Zahlung per Banküberweisung von eps unterscheidet und welche Beträge dort gelten, steht auf einer eigenen Seite. Der Unterschied zu Krypto liegt vor allem darin, dass die Bank den Betrag in Euro bucht, während bei einer Krypto-Zahlung zwischen Wallet und Kasse ein Coin mit eigenem Kurs steht.

Einzahlung mit Krypto: Wallet, Netzwerk, Adresse

Eine Krypto-Einzahlung unterscheidet sich von einer Karten- oder Bankzahlung in einem Punkt grundlegend: Das Casino zieht den Betrag nicht ein, der Spieler schickt ihn selbst aus seiner Wallet an eine Adresse, die die Kasse anzeigt. Damit liegen drei Entscheidungen beim Spieler, nämlich welcher Coin, welches Netzwerk und welcher Betrag. Die Kassen der fünf Marken führen jeden Coin und bei USDT und USDC jedes Netzwerk als eigenen Eintrag, deshalb beginnt die Zahlung mit der Wahl des richtigen Eintrags.

Bei USDT ist diese Wahl am wichtigsten, weil ERC20, TRC20, BEP20 und Solana als getrennte Zeilen in der Kasse stehen. Der Eintrag in der Kasse und das Netzwerk, über das die Wallet den Betrag verschickt, sollten übereinstimmen. Ob ein Coin zusätzlich ein Memo oder einen Tag verlangt, geht aus den Kassenlisten nicht hervor; maßgeblich ist, was die Kasse beim gewählten Eintrag neben der Adresse anzeigt.

  1. 1

    Kasse öffnen

    Im Kundenkonto den Bereich Einzahlung aufrufen und in der Liste der AT-Methoden den gewünschten Coin wählen, bei USDT oder USDC zusätzlich das Netzwerk.

  2. 2

    Betrag in Euro eingeben

    Den Einzahlungsbetrag in Euro eintragen; die Kasse nennt den Mindestbetrag je Coin, für Bitcoin bei allen fünf Marken 30 €.

  3. 3

    Adresse übernehmen

    Die angezeigte Einzahlungsadresse kopieren und, falls die Kasse ein Memo oder einen Tag anzeigt, auch diesen Wert übernehmen.

  4. 4

    Aus der Wallet senden

    In der eigenen Wallet denselben Coin im selben Netzwerk wählen, die Adresse einfügen und den Betrag senden.

  5. 5

    Gutschrift prüfen

    Zurück in der Kasse die Gutschrift im Kundenkonto kontrollieren und die Transaktionsdaten aus der Wallet aufbewahren.

Was zu prüfen ist, wenn eine Einzahlung nicht angekommen ist, steht Schritt für Schritt auf einer eigenen Seite. Wie heikel der letzte Schritt sein kann, zeigen Stimmen aus Österreich. In einem Fall heißt es: „Ein Spieler aus Österreich hatte erfolgreich Kryptowährung eingezahlt“, der Betrag war in der Wallet abgebucht, im Casino aber nicht angekommen, und das Casino beteiligte sich nicht an der Klärung. Eine andere Spielerin hatte „Probleme mit einer zweiten Einzahlung von 28 € über Ethereum“, ein weiterer Spieler schreibt: „Ich habe mit Litecoin eingezahlt, doch der Betrag wurde meinem Account nicht gutgeschrieben.“

Ein zweites Muster betrifft den Betrag selbst. In einem österreichischen Fall wurde eine Einzahlung abgelehnt, weil „der transferierte Betrag nicht gleich mit dem Einzahlungsbetrag war“. Der Spieler hatte in der Kasse einen Betrag angegeben, beim Casino kam aber ein anderer an. Wie ein Casino bei solchen Abweichungen verfährt, regeln die ausgewerteten Kassenlisten nicht. Der Fall zeigt nur, dass ein Unterschied zwischen angemeldetem und eingegangenem Betrag zur Ablehnung führen kann; mehr dazu im Abschnitt zur Netzwerkgebühr.

Für den Nachweis gegenüber dem Casino ist die Transaktion aus der Wallet das wichtigste Dokument. Spinanga beschreibt im Hilfe-Center, was bei einer fehlenden Einzahlung verlangt wird: ein Screenshot der Transaktion mit Name, Kontonummer und Details. Außerdem können dort Ein- und Auszahlungen bis zur Verifizierung gesperrt werden. Spinanga führt in der AT-Kasse neben den Coins auch PlayID, eps, Karte, Revolut, Banküberweisung und MiFinity. Alle Werte der Marke stehen auf der Seite zu den Spinanga Casino Zahlungsmethoden.

Wichtig ist schließlich, wem die Wallet gehört. Spinanga und LunuBet verlangen einen Nachweis der Eigentümerschaft der Zahlungsmethode sowie die Transaktionshistorie, meist für 1–3 Monate. BassBet, Spinrollz und Kingmaker verlangen ebenfalls Eigentumsnachweis und Transaktionshistorien der genutzten Zahlungsmethoden. Eine Krypto-Einzahlung sollte deshalb aus einer Wallet kommen, deren Inhaberschaft sich belegen lässt.

Mindestbetrag in Krypto

Die Kassen nennen die Mindesteinzahlung für Krypto in Euro, nicht in Coin-Einheiten. Spinanga, BassBet, Spinrollz und Kingmaker arbeiten mit zwei Stufen: ein niedriger Betrag für die meisten Coins und ein höherer für Bitcoin. LunuBet setzt die untere Stufe höher an. Im Einzelnen:

  • Spinanga: laut AT-Kasse 10 € (z. B. Ethereum, USDT, Litecoin), 30 € für Bitcoin.
  • LunuBet: laut AT-Kasse Bitcoin 30 €, übrige Kryptowährungen 20 €; die Zahlungsseite der Marke nennt dazu Ethereum 20 € und USDT TRC20 20 €.
  • BassBet: 10 € für USDT, USDC, ETH, LTC, TRX, BNB, DOGE, SOL, ADA und BCH; Bitcoin 30 €.
  • Spinrollz: 10 EUR für USDT, USDC, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash, TRX, BNB, DOGE, Solana und Cardano; Bitcoin 30 EUR, so auch auf der Zahlungsseite.
  • Kingmaker: 10 € für USDT, USDC, ETH, LTC, BCH, TRX, BNB, DOGE, SOL und ADA; Bitcoin 30 €, so auch auf der Zahlungsseite.

Bitcoin ist damit bei allen fünf Marken der Coin mit der höchsten Mindesteinzahlung. Wer mit einem kleinen Betrag beginnen möchte, findet bei Spinanga, BassBet, Spinrollz und Kingmaker die untere Stufe bei Ethereum, Litecoin oder USDT. Bei LunuBet liegt sie laut AT-Kasse für alle Coins außer Bitcoin bei 20 €.

BassBet zeigt, wie die Krypto-Stufen neben den übrigen Methoden der Kasse liegen. Dort gelten 10 € für Karte, PlayID, Revolut, Banküberweisung, MiFinity und die meisten Kryptowährungen, 15 € für eps und 30 € für Bitcoin; für den Willkommensbonus sind 20 € nötig. Die vollständigen Werte stehen auf der Seite zu den BassBet Casino Zahlungsmethoden.

Nach oben begrenzen die Kassen eine einzelne Krypto-Einzahlung bei Spinanga, LunuBet, BassBet und Kingmaker auf 5.000 €, bei Spinrollz auf 5.000 EUR. Das ist derselbe Höchstbetrag wie für Banküberweisung und Revolut und deutlich mehr als bei eps oder der Karte.

Offen bleibt in den Angaben, was mit einem Betrag unter dem Minimum geschieht. Ein Fall aus Österreich dreht sich genau darum. In der Beschwerde heißt es: „Stimmt es, dass Sie ungefähr 21 USD in TRX eingezahlt haben?“ Der Betrag wurde nicht zurückerstattet. Eine Regel dazu, ob eine Einzahlung unter der Mindestgrenze gutgeschrieben, zurückgeschickt oder einbehalten wird, enthalten die ausgewerteten Kassen- und AGB-Auszüge nicht. Wer den Betrag in der Kasse von Anfang an über die Mindesteinzahlung des gewählten Coins legt, vermeidet die Frage. Die Untergrenzen aller Methoden je Casino stehen dort gesammelt.

Auszahlung in Krypto

Auf der Auszahlungsseite stehen bei allen fünf Marken dieselben Coins wie bei der Einzahlung: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, USDT in vier Netzwerken, USDC, TRX, BNB, Dogecoin, Solana und Cardano. Die AGB regeln, über welchen Weg ausgezahlt wird. Spinanga, BassBet, Spinrollz und Kingmaker zahlen wo immer möglich über dieselbe Methode aus, mit der eingezahlt wurde, und behalten sich ein anderes Zahlungssystem vor. LunuBet formuliert es ähnlich: wo immer möglich dieselbe Methode, sonst eine andere Option, mit der Banküberweisung als Ausweichlösung. Wer mit Krypto einzahlt, bekommt die Auszahlung also in der Regel auch in Krypto.

Mindestauszahlung. Hier liegen die Werte höher als bei der Einzahlung:

  • Spinanga: laut AT-Kasse 20 € (PlayID, Ethereum, USDT u. a. Krypto), 60 € für Bitcoin.
  • LunuBet: 20 € für Krypto, Bitcoin 60 € laut AT-Kasse.
  • BassBet: 20 € für PlayID und Kryptowährungen außer Bitcoin, Bitcoin 60 €.
  • Spinrollz: Krypto 20 EUR, Bitcoin 60 EUR.
  • Kingmaker: Krypto 20 €, Bitcoin 60 €.

Dauer. Bei der Auszahlungsdauer ist zwischen der Bearbeitung durch das Casino und dem Transfer selbst zu trennen. Für die Bearbeitung nennt Spinanga 3 Werktage (Mo–Fr) nach dem Antrag. BassBet, Spinrollz und Kingmaker nennen ebenfalls 3 Werktage, bearbeitet wird Montag bis Freitag von 6–17 Uhr GMT. Kingmaker zeigt in der Kasse zusätzlich „Transaction may take 1-5 working days“. LunuBet nennt laut AGB 72 Geschäftsstunden auf VIP-Level 1, 48 auf Level 2 und 36 auf Level 3–5, laut FAQ dagegen vier Werktage. Eine eigene Angabe zur Krypto-Auszahlung gibt es nur für Spinanga, und zwar aus einer Drittquelle: 0–24 Stunden laut AskGamblers. Für LunuBet, BassBet, Spinrollz und Kingmaker gibt es zur Dauer der Krypto-Auszahlung keine Angabe.

Bei Spinrollz richten sich die Auszahlungslimits nach dem VIP-Level: auf Level 1 gelten 500 EUR pro Tag und 7.000 EUR pro Monat. Unterlagen zur Verifizierung sind binnen 30 Tagen vorzulegen, die Prüfung erfolgt in der Regel binnen 10 Tagen, und bei Rückerstattungen prüft Spinrollz das Eigentum an der Zahlungsmethode. Mehr dazu auf der Seite zu den Spinrollz Casino Zahlungsmethoden.

BassBet und Kingmaker verlangen zur Verifizierung neben dem Eigentumsnachweis der Zahlungsmethode auch Ausweis und Wohnsitznachweis. Für eine Krypto-Auszahlung heißt das: Die Wallet, an die das Geld gehen soll, muss dieselbe sein, deren Eigentum belegt werden kann, und die Auszahlungsadresse muss zum gewählten Coin und Netzwerk passen.

Wer neben Krypto eine Auszahlung in Euro vorzieht, findet in den AT-Listen Karte, Banküberweisung, Revolut, Skrill und MiFinity; Skrill ist bei allen fünf nur für die Auszahlung gelistet. Wie diese Wege mit Krypto zusammenspielen, zeigt der Überblick über Zahlungsmethoden im Online-Casino für Spieler aus Österreich. Dabei gilt die Regel der gleichen Methode: Ein Wechsel von Krypto auf einen Euro-Weg ist nach den AGB die Ausnahme, nicht der Normalfall.

Kursschwankung und Netzwerkgebühr

Die Kassen rechnen in Euro, die Wallet in Coins. Zwischen beiden steht ein Kurs, der sich laufend ändert. Für Spieler aus Österreich hat das zwei Folgen. Erstens kann der Gegenwert in Euro, den die Kasse beim Eingang einer Zahlung ansetzt, von dem abweichen, was beim Absenden in der Wallet angezeigt wurde. Zweitens kann eine Auszahlung in Coins später in Euro mehr oder weniger wert sein als zum Zeitpunkt der Auszahlung. Konkrete Regeln dazu, zu welchem Kurs und zu welchem Zeitpunkt umgerechnet wird, nennen die ausgewerteten Kassenlisten nicht.

Gebühren des Casinos. Auf der Kassenseite sind die Angaben eindeutig. Spinanga hat in der Kasse keine Ein- oder Auszahlungsgebühr hinterlegt, bei LunuBet ist keine aktiviert, BassBet nennt laut Kassen-Daten keine aktivierte Gebühr, in der Zahlungsliste von Spinrollz ist bei keiner AT-Methode eine Gebühr aktiviert. Kingmaker führt die Gebührenfelder je Methode mit 0.0000, die Gebühr ist nicht aktiviert.

Eine Kostenregel steht allerdings in den AGB aller fünf Marken. Nach AGB 6.8 gilt ein Mindestumsatz von x1: Wird weniger als der Einzahlungsbetrag umgesetzt und dann ausgezahlt, kann der Betreiber 10 % der letzten Einzahlung, mindestens 0,5 EUR, als Zahlungskosten einbehalten, bei Bankkarte oder Banküberweisung 15 %. Für eine Krypto-Einzahlung, die ohne Spiel wieder ausgezahlt wird, ist diese Klausel der wichtigste Kostenpunkt auf Casinoseite.

Kingmaker nennt nach AGB 6.18 zusätzlich 5 EUR pro Monat bei einem Konto, das 180 Tage inaktiv ist. Laut Casino.Guru gelten 500 EUR pro Tag und 7.000 EUR pro Monat für Auszahlungen; die AGB des Betreibers nennen dazu keine Beträge. Alle Werte stehen auf der Seite zu den Kingmaker Casino Zahlungsmethoden.

Netzwerkgebühr. Anders als die Casinogebühr fällt die Gebühr für den Transfer im Krypto-Netzwerk beziehungsweise beim Wallet- oder Kaufdienst an. Die Kassenlisten der fünf Marken sagen dazu nichts. Wie sich das auswirken kann, zeigen zwei Stimmen: Ein Spieler schreibt, er habe „eine Einzahlung über Moonpay gemacht (75 Euro abzgl Gebühren)“, die nicht gutgeschrieben wurde; ein anderer fragt nach den Kosten, nachdem er schrieb: „I recently deposited with Bitcoin to a casino.“ Zusammen mit dem österreichischen Fall, in dem der transferierte Betrag nicht dem angemeldeten entsprach, ergibt sich eine praktische Frage: Wie lässt sich die Gebühr so berücksichtigen, dass der angemeldete Betrag auch ankommt? Eine Regel dafür nennen die Casinos nicht. Hilfreich ist, in der Wallet zu prüfen, ob die angezeigte Gebühr zusätzlich zum Betrag oder von ihm abgezogen wird.

Wer weder Kurs noch Netzwerkgebühr im Blick behalten möchte, zahlt in Euro. Visa und Mastercard sind bei allen fünf Marken in beide Richtungen gelistet, in der Kasse meist als „Pay by Card“ und „Withdraw to Card“. Was dort für Beträge, Rückweg und Apple Pay gilt, behandelt die Seite zur Kreditkarte im Casino.

Krypto und Steuer: was im EStG steht

Im österreichischen Einkommensteuergesetz sind Kryptowährungen ausdrücklich genannt. Nach § 27 EStG zählen Einkünfte aus Kryptowährungen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen; der Gesetzestext spricht von Einkünften „und aus Kryptowährungen (Abs. 4a)“. § 27b EStG regelt, was als realisierte Wertsteigerung gilt. Dazu gehört auch der Tausch von Kryptowährung „gegen andere Wirtschaftsgüter und Leistungen, einschließlich gesetzlich anerkannter Zahlungsmittel“.

Was das für eine Einzahlung im Casino oder für eine Auszahlung in Coins bedeutet, lässt sich aus diesem Wortlaut allein nicht ablesen. Die hier ausgewerteten Normen enthalten keine Aussage zur Besteuerung von Glücksspielgewinnen eines Spielers in Österreich und keine Aussage dazu, ob eine Krypto-Einzahlung oder Krypto-Auszahlung als Tausch im Sinne von § 27b gilt.

Neben dem Steuerrecht spielt das Geldwäscherecht eine Rolle, und zwar auf der Bankseite. § 6 Abs. 1 Z 1 FM-GwG umfasst die „Feststellung der Identität des Kunden und Überprüfung der Identität auf der Grundlage von Dokumenten“ oder unabhängigen Daten. Wie das in der Praxis aussehen kann, beschreibt ein Spieler aus Österreich unter dem Titel „Mittelherkunftsnachweis wegen Krypto- Casino gewinnen“: Seine Bank verlangte einen Nachweis über die Herkunft eines fünfstelligen Gewinns. Seine Frage lautete: „Reicht es wenn ich Nachweise des Casinos über die Gewinne und Auszahlungen ... vorlege?“ Welche Unterlagen eine Bank dafür akzeptiert, regelt der zitierte Normtext nicht. Was er festhält, ist die Pflicht zur Identitätsprüfung anhand von Dokumenten. Die Verifizierungsunterlagen aus dem Casino, also Kontoauszüge, Transaktionshistorie und Eigentumsnachweis der Wallet, sind dabei die Dokumente, die ein Spieler ohnehin bereits zusammengestellt hat.

Wie Glücksspielrecht, Banken und Zahlungen in Österreich insgesamt zusammenhängen, erklärt die Seite zur Rechtslage in Österreich. Nach § 3 GSpG ist das Glücksspiel dem Bund vorbehalten. Laut Regierungsvorlage RV 594 d.B. soll ein Payment-Blocking (§ 56e, § 51a) eingeführt werden. Geplant ist das Inkrafttreten mit Ablauf des 31.12.2026; mit Stand 09.10.2026 liegt die Vorlage im Finanzausschuss, die Beratungen wurden noch nicht aufgenommen. Ob und wie diese Pläne Krypto-Zahlungen betreffen würden, geht aus den ausgewerteten Angaben nicht hervor.

Kurze Antworten

Häufige Fragen

Was ist ein Krypto-Casino?

Gemeint ist meist ein Online-Casino, das Kryptowährungen in der Kasse führt. Bei Spinanga, LunuBet, BassBet, Spinrollz und Kingmaker stehen Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT, USDC und weitere Coins in der AT-Kasse neben eps, Karte, Revolut, Banküberweisung und MiFinity, für die Einzahlung ebenso wie für die Auszahlung.

Welche Kryptowährungen gibt es im Online-Casino?

Die AT-Kassen der fünf Marken nennen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin, Tether USDT (ERC20, TRC20, BEP20, Solana), USD Coin USDC, TRX, BNB, Dogecoin, Solana und Cardano. Laut Casino.Guru nennt Kingmaker zusätzlich Ripple, das in der Kasse nicht steht.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung mit Bitcoin?

Spinanga, LunuBet, BassBet und Kingmaker verlangen für Bitcoin 30 €, Spinrollz 30 EUR. Für die meisten anderen Coins nennen Spinanga, BassBet und Kingmaker 10 €, Spinrollz 10 EUR und LunuBet laut AT-Kasse 20 €.

Wie kann ich Gewinne aus dem Krypto-Casino auszahlen lassen?

Nach den AGB der fünf Marken wird wo immer möglich über dieselbe Methode ausgezahlt wie eingezahlt. Die Mindestauszahlung liegt bei Spinanga, BassBet und Kingmaker bei 20 € für Krypto außer Bitcoin und 60 € für Bitcoin, bei Spinrollz bei 20 EUR und 60 EUR, bei LunuBet laut AT-Kasse bei 20 € und 60 € für Bitcoin. Vorher steht die Verifizierung mit Eigentumsnachweis der Zahlungsmethode.

Wie lange dauert eine Krypto-Auszahlung?

Für Spinanga nennt AskGamblers 0–24 Stunden. Für LunuBet, BassBet, Spinrollz und Kingmaker gibt es zur Krypto-Auszahlung keine Angabe; die Bearbeitung durch das Casino dauert bei Spinanga, BassBet, Spinrollz und Kingmaker bis zu 3 Werktage, bei LunuBet laut AGB 72 Geschäftsstunden auf VIP-Level 1, laut FAQ vier Werktage.

Was passiert, wenn ich weniger als den Mindestbetrag sende?

Dazu enthalten die ausgewerteten Kassen- und AGB-Angaben keine Regel. Ein österreichischer Fall mit einer TRX-Einzahlung von „ungefähr 21 USD“ zeigt, dass ein solcher Betrag nicht zurückerstattet wurde.

Fallen bei Krypto-Zahlungen Gebühren an?

In den Kassen der fünf Marken ist keine Gebühr aktiviert. Nach AGB 6.8 kann der Betreiber aber 10 % der letzten Einzahlung, mindestens 0,5 EUR, einbehalten, wenn weniger als der Einzahlungsbetrag umgesetzt wurde. Die Netzwerkgebühr fällt in der Wallet an; dazu nennen die Casinos keine Angaben.

Bevor Sie vergleichen

So lesen Sie die Tabelle

Drei Regeln gelten für jede Zeile dieser Seite.

I. Woher ein Wert stammt

Jede Zeile nennt die Stelle, aus der der Wert übernommen wurde: Zahlungsseite, AGB oder FAQ des Anbieters oder ein namentlich genanntes Portal, jeweils mit Abrufdatum.

II. Wenn ein Wert fehlt

Hat keine der erfassten Quellen eine Angabe gemacht, steht im Feld „keine Angabe“. Wir schätzen nicht und füllen nichts auf.

III. Wenn Quellen abweichen

Weichen Quellen voneinander ab, stehen beide Werte nebeneinander, jeweils mit der Quelle in Klammern.

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